Photovoltaikanlage

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Solarelektrische Anlagen (Photovoltaikanlage)

Die Entwicklung der Photovoltaikanlagen hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht.
Eine Photovoltaikanlage besteht aus vielen Siliziumzellen, 10 x 10 cm bzw. 15 x 15 cm groß. Diese Siliziumzellen wandeln die Sonnenwärme in Strom um.

Wirtschaftlichkeit
Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage können Sie im Internet unter
www.ea-nrw.de selbst ermitteln und die dazu erforderlichen Zuschüsse und Darlehen bei der KfW- Bank  unter  www.kfw.de erhalten. Eine normal große Photovoltaikanlage als 5-KW-Kraftwerk für ein Einfamilienhaus kostet ca. 10.000,00 € komplett mit Befestigungssystem, Wechselrichter und Montage.
Da die Preise im Sinken sind, lohnt sich ein Preisvergleich unter www.solarwirtschaft.de/preisindex oder auch unter www.pvxchange.com

Renditerechner
Wegen der festen Kosten und lassen sich die Renditen solcher Anlagen gut berechnen. Im Internet finden Sie einen Renditerechner unter www.test.de/solarrechner, er ermittelt alle Kosten und Einnahmen und berücksichtigt auch den Eigenverbrauch. Jeder Betreiber  erhält 20 Jahre lang für die Einspeisung des Stroms in das öffentliche Netz eine hohe Vergütung, die weit über den tatsächlichen Strompreisen liegt.

Strom selbst verbrauchen
Durch die ständige Reduzierung der öffentlichen Zuschüsse gehen immer mehr Betreiber dazu über, ihren selbsterzeugten Strom selbst zu verbrauchen. Der Trend zeichnet sich bereits ab: Die Betreiber schicken Ihren Solarstrom nicht mehr ins große Netz, sondern verbrauchen ihn selbst. Der eigene Solarstrom kann für ca. 0,19 €/kWh hergestellt werden, statt ihn für 0,25 € bis 0,30 €/kWh bei Ihrem Energieversorger zu kaufen. Die Solarhersteller Solarworld und Juwi bieten bereits für Einfamilienhäuser spezielle Photovoltaikanlagen mit Speicher an.
Diese Art der Stromspeicherung hat einen besonderen Vorteil. Bei einem Stromausfall haben Sie zum Teil eigenen Strom.  Ihr Heizkessel kann weiter laufen, während normale Heizkessel ohne Strom überhaupt nicht mehr in Gang kommen.
Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach bringt im sonnenarmen Norddeutschland ca. 3.000 Kilowattstunden. Ein normal kleines Einfamilienhaus verbraucht ca. 5.500 kWh Strom im Jahr. Sie speisen Ihre 3.000 kWh nicht ein, sondern verbrauchen diese selbst, dann müssen nur noch 2.500 kWh an Strom dazu gekauft werden.

Sonnenausbeute
In Norddeutschland kann die Sonnenausbeute ca. 850 kWh im Jahr und in Süddeutschland ca. 1.000 kWh/Jahr sein, wobei die genaue Örtlichkeit und die schattenfreie Süd- Dachfläche eine große Rolle spielen.

Strom auch im Winter
Den Winter müssen Sie nicht fürchten. Wenn Sie die Solarzellen schneefrei halten produzieren die Photovoltaikanlagen Strom auch bei bewölktem Himmel. Voraussetzung für eine wirtschaftliche Anlage ist allerdings eine Süddachfläche mit einer Dachneigung von ca. 20 bis 50 Grad.

Es gibt zwei verschiedene Module:
1) Polykristalline Module mit einer Leistung von ca. 140 W/m² und
2) Monokristalline Module mit einer größeren Leistung von ca. 170 W/m² , die sind platzsparender und teurer

Es gibt drei Montagearten:
1) die einfache Aufdachmontage, die optisch nicht so gut aussieht
2) die aufwendigere Indachmontage, die optisch sehr gut aussieht und die Dacheindeckung   einspart
3) die transluzente Dachmontage für eine Überkopfverglasung (z.B. Wintergärten oder Dachgärten), diese Module erhalten eine Verdrahtung, sehen sehr gut aus und sind aber doppelt so teuer bei doppelter Leistung.

Statiker  wegen Zusatzlasten fragen
Fragen Sie einen Statiker, ob Ihre Dachkonstruktion die Mehrlasten einer Photovoltaikanlage tragen kann. Oder Sie schauen selbst in die alte Statik, ob genügend Reservelasten  von 20 bis 25 kg/m² eingerechnet worden sind, damit Ihr Dach auch die Photovoltaikanlage tragen kann.

Versicherung
Vergessen Sie nicht Ihre Photovoltaikanlage gegen Sturm, Hagel und Feuer versichern zu lassen. In der Regel übernimmt Ihr Hausversicherer gegen einen kleinen Aufschlag diese Versicherung.

Baugenehmigung
Ob Sie eine Baugenehmigung für Ihre Photovoltaikanlage benötigen, bekommen Sie bei  Ihrem Bauamt oder unter
www.sfv.de/artikel/genehmigung_von_pv_anlagen.htm
(mit_Unterstrichen) heraus.

 Solar-Drehscheibe zur Ertragsermittlung
Die anliegende Solar- Drehscheibe ermittelt die jährliche Sonneneinstrahlung in Abhängigkeit der Himmelsrichtung und des Neigungswinkels Ihres Daches oder Solaranlage um die Wirtschaftlichkeit Ihrer Investition zu überprüfen.

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